Tag des Waldes

Internationaler Tag des Waldes

Ende der 1970er Jahre hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) als Reaktion auf die globale Waldvernichtung den 21. März zum Internationalen Tag des Waldes ausgerufen. In Deutschland hat dieser Tag kaum Beachtung gefunden; es gibt keine offiziellen Veranstaltungen oder Ähnliches.

Ein Grund für die geringe Verbreitung des „Tag des Waldes“ ist vermutlich auch sein früher Zeitpunkt:
der 21. März ist auch in frühzeitig wärmeren Jahren noch kein Datum an dem Bäume mit ihrem Blattaustrieb beginnen. Allerhöchstens sind die Blüten einiger Baumarten (z.B. Esche, Erle) schon soweit, aber selbst frühe Sorten wie die Birke sind am 21. März noch nicht beim Blattaustrieb.

Ergänzend zum Tag des Waldes steht der „Tag des Baumes“. Dieser wurde am 25. April 1952 zum ersten Mal in Deutschland mit der Pflanzung eines Ahornbaumes durch den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuß im Bonner Hofgarten durchgeführt. Dieser Tag des Baumes ist populärer. (Wikipedia)

In Köln wird traditionell eine Baumpflanzaktion zum Tag des Waldes durch das städtische Forstamt durchgeführt.
Termine und Veranstaltung siehe unter “Termine”.

 Pressemitteilung zum Tag des Waldes 2017  Presse Tag des Waldes 2017

 

Waldgebiet des Jahres 2016 – Küstenwald Usedom

“Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) – die Vertretung aller Forstleute in Deutschland – verleiht den Titel “Waldgebiet des Jahres” im Jahr 2016 an den Küstenwald Usedom. Der Bundesvorstand des BDF wählte diesen Wald, weil es hier in besonderer Weise gelingt, den hohen Besucherdruck sowie die wichtige Aufgabe des Küstenschutzes in Einklang mit Naturschutz und der forstlichen Nutzung zu bringen. Der BDF will mit der Auszeichnung auch den vor Ort tätigen Forstleuten danken, die den täglichen Spagat meistern und die vielfältigen Funktionen managen.” www.waldgebiet-des-jahres.de

Kuestenwald_Usedom

Waldgebiet des Jahres 2017 – Frankenwald

“Der Frankenwald ist zum größten Teil Naturpark und damit geschützte Natur- und Kulturlandschaft. Er besticht durch seinen für deutsche Mittelgebirge ungewöhnlich schnellen Wechsel von Hochflächen, dicht bewaldeten Bergrücken und Wiesentälern. Mehr als die Hälfte seiner Fläche von über 100.000 Hektar ist bewaldet – mit der Fichte als “Brotbaum” des Frankenwaldes. Grauwacke, Tonschiefer, Kalkgesteine und Eisenstein bestimmen das Relief, und Diabas ist noch heute Zeuge des urzeitlichen Vulkanismus. Zahlreiche Flüsse und Bäche durchziehen das Gebiet und waren einst Transportwege für die Holzwirtschaft. Das Klima ist teilweise herb und markant wie die Landschaft und bietet im Winter in der Regel ausreichende Schneemengen gerade für nordischen Wintersport. Höchster Berg im Frankenwald ist der Döbraberg bei Schwarzenbach a. Wald mit 794 Metern ü. NN.” www.waldgebiet-des-jahres.de