


Leiter: Herr A. Werner
Führungen: Herr M. Wolters
Mitarbeiter: Herr J. Kreck, Herr K.H. Terglane
Konto: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e. V.
Konto-Nr. 100 925 2758 bei der Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98
Greifvogelschutzstation
der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V.
Die Greifvogelschutzstation Gut Leidenhausen wurde in den 1960er Jahren von der Stadt Köln in Zusammenarbeit mit naturschutzbezogenen Vereinigungen gegründet. Seit 1972 ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich und stellt einen Hauptanziehungspunkt des bei Kölner Bürgerinnen und Bürgern beliebten Naherholungsgebietes Leidenhausen in Porz-Eil dar.
Seit 1994 ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. Träger der Einrichtung. Sie hat die Greifvogelschutzstation vor der Schließung gerettet, als die Stadt Köln diese freiwillige Aufgabe nicht mehr finanzieren konnte.
Als staatlich anerkannte Auffangstation für kranke, verletzte oder junge elternlose Greifvögel und Eulen leistet die Greifvogelschutzstation einen auch überregional wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Greifvogelbestandes. Jährlich werden etwa 100 Patienten in der Station eingeliefert. Dank guter tierärztlicher Betreuung und qualifizierter Pflege können viele Tiere wieder in die freie Natur entlassen werden, sobald sie gesundgepflegt bzw. großgezogen sind. Die Auswilderungsquote beträgt zirka 60 Prozent. Leider gelingt dies nicht immer. Deshalb bietet die Greifvogelstation auch Dauerpflegefällen und aus artenschutzrechtlichen Gründen beschlagnahmten Vögeln ein sicheres Heim. Durchschnittlich sind 60 Greifvögel dauerhaft in der Station untergebracht, hinzukommen rekonvaleszente Tiere im lntensivpflegebereich, die zur Auswilderung vorbereitet werden.
Gleichzeitig erfüllt die Greifvogelschutzstation eine wichtige Funktion in der Umweltpädagogik, da sie als Lern- und Anschauungsort der Waldschule Köln genutzt wird, die jährlich von fast 5.000 Schulkindern besucht wird.
Die jährlichen Betriebskosten der Station für Personal, Futtermittel, Medikamente und Instandhaltung können nur durch Spenden und Tierpatenschaften gedeckt werden. Seit 1999 wird die Station von durchschnittlich 80 Paten im Jahr unterstützt. Die Paten tragen wesentlich dazu bei, dass die Greifvogelstation ihren Aufgaben nachkommen konnte. Der Patenschaftsbeitrag wird ausschließlich zur Finanzierung der Futtermittel und Pflegekosten verwendet und kommt somit unmittelbar dem jeweiligen Patentier zugute.