Waldschule Köln

 

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Waldschule Köln

Vermittlung von Wissen über ökologische Zusammenhänge und die biologische Vielfalt unserer Natur

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e. V. (SDW) setzt sich für den Erhalt und die Mehrung des Kölner Waldes ein. Sie fördert das Interesse und das Wissen der Bevölkerung am und über den Wald, seine Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktionen sowie die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Mit finanzieller und personeller Unterstützung der Stadt Köln betreibt die SDW die Kölner Waldschule. Diese bietet Kölner Kindergartenkindern, Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten für ein aktives Naturerlebnis. Neben der Vermittlung von Artenkenntnissen und dem Verständnis ökologischer Zusammenhänge stehen Sinneswahrnehmungen und Erlebniswerte im Vordergrund des Unterrichts.

Die waldpädagogischen Veranstaltungen werden auf Gut Leidenhausen, im Königsforst oder im Gremberger Wäldchen angeboten. So kann Waldpädagogik in Schulnähe mit guter Erreichbarkeit zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln angeboten werden.

Pädagogen können das Unterrichtsangebot der Waldschule an einem oder mehreren Tagen wahrnehmen. Sie bieten Ihren Kindergartenkindern, Schülerinnen und Schülern aus der Großstadt damit ein aktives Naturerlebnis, bei dem auch motorische Fähigkeiten geschult werden.

 

Kontakt:

Waldschullehrerinnen: Frau Christina Kirsch, Frau Steffanie Bork, Anna Katharina Coker

Anmeldung: SDW Telefon 02203/1023376

Mail: waldschule-koeln@sdw-nrw-koeln.de; www.sdw-nrw-koeln.de

Team der Waldschule Köln

 

Hinweis für Lehrer/innen und Besucher der Waldschule-Köln

Die Waldschule möchte das ökologische Denken und und das Wissen über die biologische Vielfalt der Kinder fördern.

Wir haben das Thema „Müllvermeidung“ in unser Schulprogramm mit aufgenommen und möchten hierdurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Wir möchten Sie bitten den Kindern ein möglichst gesundes Frühstück für den Besuch der Waldschule mitzugeben. Chips, Cola, Gummibärchen sollten durch Früchte und Gemüse ersetzt werden. Verpackungen, soweit es sich um „Wegwerfverpackungen“ handelt, sollten vermieden werden. Wiederverwendbare Behältnisse sind natürlich gerne gesehen.

Die Kinder sollen sich einen Überblick über die selbstverständlich gewordene Gewohnheit im Umgang mit unnötiger Verpackung und dem enstehenden Müll machen. Soweit Sie unser Vorhaben unterstützen wollen, werden wir am Unterrichtsende die Menge an entstandenem Müll wiegen und durch die Anzahl der Teilnehmer teilen. So erhalten wir eine Müllquote pro Teilnehmer in Gramm. Wir werden die Daten aufnehmen und vergleichen. Halbjährlich werden wir die Klasse mit der geringsten „Müllquote“ in unseren Mitteilungen aufführen und jeden Schüler mit einer Freikarte zu einem Museumsbesuch in unser „Haus des Waldes“ belohnen.

Das Team der waldschule wünscht allen Teilnehmern einen großen Erfolg und dankt Ihnen schon jetzt für Ihre Bemühungen im Sinne des Umweltschutzes.

 

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Sei ein schlauer Fuchs         Waldschule Infos

 

Die „Waldschule/Köln“ der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. wird als offizielles Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt” ausgezeichnet

Die Vereinten Nationen haben das Jahrzehnt von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen. Die Dekade soll die Umsetzung des UN-Übereinkommens von 1992 unterstützen. Ziel ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu soll auch das gesellschaftliche Bewusstsein gefördert werden. Genau hier setzt die deutsche UN-Dekade an: Sie möchte mehr Menschen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt, unserer natürlichen Lebensgrundlage, gewinnen. Ein Schwerpunkt ist daher die Auszeichnung von vorbildlichen Projekten. Die Mitwirkenden setzen sich für die biologische Vielfalt ein, indem sie sie schützen, nachhaltig nutzen oder ihren Wert vermitteln.

Das Projekt „Waldschule Köln“ wurde am 04.02.2015 und erneut im November 2018 ausgezeichnet. Die Kernaufgaben der Waldschule liegen in der nachhaltigen Vermittlung von Wissen und Werten über die Vielfalt der belebten Natur und dem daraus resultierenden Bedarf die Umwelt zu schützen. Grundlagen der Ökologie und des Umweltschutzes werden durch den direkten Kontakt mit Lebewesen erarbeitet. (Nur das, was wir kennen und lieben gelernt haben, wollen wir auch schützen!)

Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland gesetzt. Dieser Einsatz hat die Juroren und Jurorinnen des UN-Dekade-Wettbewerbs sehr beeindruckt. „Ich freue mich ganz besonders, dass ich mit der Waldschule Köln einen echten und sehr erfolgreichen Pionier als UN-Dekade Projekt auszeichnen kann. Die Waldschule war bei ihrer Gründung die erste Einrichtung ihrer Art in Deutschland und hat neue, erfolgreiche Wege beschritten, Kindern – in und für die Großstadt Klön –  intensive Walderlebnisse zu ermöglichen und  für die Natur, den Wald und unsere Kulturlandschaft sowie die  biologische Vielfalt zu begeistern. Sie hat sich einen ganz besonderen Bildungsauftrag gegeben, denn sie arbeitet mit Menschen, um etwas für die Natur zu erreichen. Der Ansatz der Waldschule trägt in besonderer Weise dazu bei, dass sich in unserer Bevölkerung Menschen auch künftig verantwortungsvoll für Natur und Umwelt einsetzen und Verständnis aufbringen, damit unsere vielfältige Kulturlandschaft erhalten und sorgsam weiterentwickelt werden kann.“ Thomas Muchow

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Biologische Vielfalt

Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen – einschließlich der Wechselwirkungen zur unbelebten Umwelt, innerhalb der Arten und zwischen den Arten – sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt ihrer Lebensräume. Biologische Vielfalt ist die Grundlage einer langfristig gesicherten Existenz des menschlichen Lebens auf der Erde.

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.undekade-biologischevielfalt.de.

 

Kooperation Waldschule und Fachdidaktik Biologie der Universität Köln

Die Ausbildung zum Lehrer, ist wie bei anderen Studiengänge auch, auf Bachelor und Master Studiengänge umgestellt worden. Diese sehen vor, dass Studenten schon im 2. Semester praxisbezogen in einer Schule eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass Studenten im 2. Semester ein fünf-wöchiges Praktikum an einer Schule absolvieren müssen. Dieses Praktikum kann aufgeteilt werden in drei Wochen an einer Regelschule und zwei Wochen an einem anerkannten außerschulischem Lernort, wie z.B. die Waldschule Köln.

In der Waldschule Köln hospitieren die Studenten in diesen zwei Wochen den Waldschullehrer/-innen und üben sich mit ihrer Hilfe in der Durchführung des Unterrichtes. Zum Ende des Praktikums erfolgt eine Art Lehrprobe, bei der eine gymnasiale Schulklasse eingeladen wird und die Studenten gemeinsam, jeweils 90 min Unterricht gestalten. Diese Lehrprobe wird von den Waldschullehrern/-innen mit einem Schein attestiert und bewertet. Darüber hinaus haben die Studenten ein Portfolio anzufertigen, das durch die Dozenten der Hochschule bewertet wird. Zum Abschluss findet eine ausführliche Besprechung statt.

Hier ein Link zu  Schulpraktische Studien / Waldschule Köln der Universität zu Köln

Beispiel Portfolio ALO Fachdidaktik

 

 

Waldschule Köln als Einsatzstelle für Freiwilliges Ökologisches Jahr anerkannt

Die Waldschule Köln ist vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) als Einsatzstelle für das „Freiwillige Ökologische Jahr“ (FÖJ) anerkannt worden.

In Nordrhein-Westfalen gibt es das FÖJ seit dem 01.09.1995. Es wird finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und des Landschaftsverbandes Rheinland.
Mit dem FÖJ wird jungen Menschen ein Angebot für die persönliche und berufliche Lebensorientierung unterbreitet. Ziele des FÖJ sind vor allem:

  • die Bereitschaft junger Menschen für ein freiwilliges Engagement aufzugreifen und zu fördern,
  • durch die Vermittlung von Grundkenntnissen im Bereich des Natur- und Umweltschutzes ökologisches Bewusstsein und einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt zu fördern,
  • und vor allem einen Einblick in ökologische Berufsfelder zu vermitteln, um berufliche Perspektiven in Tätigkeitsfeldern mit Zukunft aufzubauen.

Das Kennenlernen verschiedener ökologischer Berufsfelder kann eine Hilfestellung bei der beruflichen Zukunftsplanung geben. Ziel ist auch die Einsicht, dass der Natur- und Umweltschutz nicht erst vor der Haustür beginnt, sondern auch für das eigene Handeln selbstverständlich wird.

Die Waldschule Köln bietet sehr gute Voraussetzung zur Durchführung des Freiwilligen Ökologischen Jahres.

In der Waldschule Köln können Schüler und Schülerinnen aus der Großstadt Köln Möglichkeiten ein aktives Naturerleben erfahren. Neben der Vermittlung von Artenkenntnissen und dem Verständnis für ökologische Zusammenhänge und die biologische Vielfalt spielen Sinneswahrnehmungen und Erlebniswerte im Vordergrund des Unterrichts. Das „Haus des Waldes“, die Greifvogelschutzstation, das Obstmuseum ermöglichen die Vertiefung und Erweiterung einzelner thematischer Unterrichtsaspekte. Zur Unterstützung der Waldschullehrer/-innen sind durch die Anerkennung des Landschaftsverbandes Rheinland zwei FÖJ-Stellen freigegeben.

Ab Mitte Februar können sich Bewerberinnen und Bewerber über das Internet (www.foej.lvr.de) oder direkt über die Waldschullehrer/-innen (www.sdw-nrw-koeln.de) bewerben. Das FÖJ dauert zwölf zusammenhängende Monate.